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, Bild öffnet in neuem FensterAnfänge der Besiedlung hierortiger Region lassen sich bis in das 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückverfolgen. Die ursprünglichen Ansiedler waren slawische Fischer und Jäger aus benachbarter Lausitz. Durch Frýdlant führte ein wichtiger Landespfad und deswegen wurde auf einem Basaltfelsen ein Wachturm errichtet, der Indica (aus Latein. indicare - zeigen) genannt und später zu einer Burg umgebaut wurde.

Im Jahre 1278 erfolgt die erste Schrifterwähnung der Burg. In diesem Jahr kaufte Rudolf von Biberstein diese Herrschaft von dem tschechischen König Přemysl Otakar II. Die Bevölkerung siedelte entlang des Flusses Smědá und das war die Grundlage zur Erstehung der zukünftigen Stadt, derer Aufschwung im 14. Jh. unter den Herren von Biberstein begonnen hat. Sie haben der Siedlung das Stadtrecht verliehen und sie damit zur Stadt erhoben. , Bild öffnet in neuem Fenster

Zu dieser Zeit wurde Frýdlant auch mit einer Stadtmauer versehen. Die Stadt hat einige Schadenfeuer überstanden, hat auch Hussiteneinfälle in den Jahren 1428 – 1433 überlebt. Unter der Herrschaft Albrecht von Wallenstein hat die Stadt wenige ruhige Jahre erlebt, um unter der Familie Clam-Gallas mehrmaligen Wechsel der kaiserlichen und schwedischen Belegschaft durchgemacht zu haben. Keine Ruhe und keinen Frieden auch hatte die Bevölkerung in der Zeit des Siebenjährigen Krieges, weil Einmärsche der österreichischen oder preußischen Armee für sie Requisition und Zerstörung bedeutet haben. Leiden erlebte die Stadt auch im Jahre 1813, wann die Napoleon-Armee Frýdlant durchquerte.

, Bild öffnet in neuem FensterTrotz Entwicklung vor allem der Textilindustrie begann Frýdlant in dem 19. Jahrhundert im Vergleich zur Stadt Liberec, die während des ganzen Mittelalters im Schatten Frýdlant stand, zurückliegen. Trotz häufiger Brände sind in der Stadt einige historische Denkmäler erhalten geblieben. Eines davon ist das Pseudorenaissance - Rathaus aus den Jahren 1892 - 1896. Weiter ist hier die in den Jahren 1549 – 1551 erbaute Kirche der Kreuzfindung. Infolge mehrerer Umbauten stellt die Kirche eine Mischung von Stilen dar und in der Kapelle befindet sich die Gruft der Familie von Redern aus dem Jahre 1566, die zu den schönsten Renaissance - Denkmälern in Böhmen gehört. Eine weitere Kirche ist die rechtgläubige St.-Maria-Magdalena-Kirche. Der nächste charakteristische Bau ist das Haus des Bürgermeisters Zestermann, Verteidiger der städtischen Rechte, das sich auf dem Stadtplatz befindet, heute hat hier die Kommerzbank ihren Sitz. Die Stadt bewältigte fünf Pestepidemien, deshalb wurde zu Ehren von ihren Opfern im Jahre 1899 eine Pestsäule erbaut, die heute neben der Kirche der Kreuzfindung steht. , Bild öffnet in neuem Fenster

Zu den Stadtdenkmälern gehört auch die obenerwähnte Burg, die in dem 16. und 19. Jahrhundert um die Schlossgebäude erweitert wurde. Frýdlant ist gegenwärtig als Stadt der Schulen bekannt, denn hier gibt es Zentrum des Friedländer Ausläufers. Hier befinden sich drei Grundschulen, ein Gymnasium, Fachschule für Landwirtschaft mit der Handelsakademie, Fachlehranstalt mit Hauswirtschaftsschule und Sonderfachlehranstalt mit einer speziellen Hauswirtschaftsschule, und das alles in einer Stadt, die nicht ganz 8 tausend Bewohner zählt. Zur Tradition wurden wiederhergestellte Wallensteinfeste, Frýdlanter Sommerjazzwerkstatt, und internationales Kindergesang-Festival. Frýdlant hat eine sehr nette Umgebung und ist Ausgangspunkt ins Isergebirge, wo alle Liebhaber von Fußwanderungen, Fahrrad-Tourismus und auch Bergsteiger eingeladen werden.

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2.3.2006 13:10:46 | gelesen 8437x | Roman Műller | Ganzer Artikel
 

Kulturdenkmale

14.5.2007 9:24:04 | gelesen 5334x | Roman Műller | Ganzer Artikel
 
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