Das Stadtmuseum befindet sich im zweiten Stock des Neurenaissance-Rathauses, auf dem T.G. Masaryk-Platz in Frýdlant.
Öffnungszeit:
Juni - September: Dienstag - Sonntag 9:00 - 15:00
Oktober - Mai: Dienstag und Donnerstag 9:00 - 15:00
Eintritt:
Erwachsenen und Jugendlichen...20 CZK
Kinder und Rentner................10 CZK
Kindergruppe (pro Person).........5 CZK
Weitere Informationen:
Museumsleiterin: Iva Beranová
Telefon: +420 482 464 055
Email: muzeum@mu-frydlant.cz
Begleitende Dienstleistungen: Suchdienst und Hilfe den Forschern und breiter Öffentlichkeit
Kamera: nicht erlaubt
Parken: frei für PKW vor dem Rathaus, im Stadtzentrum Parkplätze für PKW und Busse
Ohne Barrieren: bis jeztz leider nicht
Zug-, Bus-Verbindung: Zug - Haltestelle Frýdlant, 12 Min. zu Fuß, Bus - Haltestelle Frýdlant Busbahnhof, 10 Min. zu Fuß
Betreiber: Stadt Frýdlant
Besichtigung erfolgt ohne Reiseführer und jeder einzelne Besucher bleibt in der Exposition entsprechend der eigenen individuellen Interessen.
Das Museum wurde im Jahre 1893 von dem Töpfermeister Julius Kraus eingerichtet, der zum ersten Kustos des Museums wurde. Es geschah auf Veranlassung von Bürgermeister Johann Kraus. Am Anfang war das Museum in der Spitalkapelle untergebracht. In die bestehenden Räume im zweiten Stock des Rathauses wurde es im Jahre 1910 verlegt. In den fünfziger Jahren wurde das Museum zum Bezirksmuseum und war von dem Kreisnationalkomitee in Frýdlant verwaltet. Nach der Auflösung des Kreises Frýdlant wurde es im Jahre 1960 wieder zum Stadtmuseum. Das Frýdlanter Rathaus, in dem sich das Museum befindet, ist eine Dominante des T.G.M.-Platzes und damit auch des Stadtzentrums. Das erste Rathaus wurde wahrscheinlich im Jahre 1532 gebaut. Das bestehende Rathaus war im Jahre 1896 beendet und ist im Stil der deutschen Neurenaissance erbaut worden.
Im Mai im Jahre 2003 war das Museum nach der Renovierung wieder geöffnet.
Neue Exposition hat diese Teile: 1. Eingangskorridor- kleine Galerie der Autoren, die aus der Region Frýdlant stammen, oder mit diesem Ort anders verbunden sind
2. Zwischenflur - hier sind Schießwaffen ausgestellt, Scharfrichterschwert aus dem 17. Jahrhundert
3. weiter folgt der naturwissenschaftliche Raum mit Pflanzensammlungen des ortsansässigen Botanikers Gottfried Menzel und mit Fahrrädern aus den Jahren 1850 und 1880. Wenn wir zurück in den Eingangskorridor kommen, führt die Exposition in den Raum, wo eine Holzskulptur „Pieta“ von Autor Ullrich Creutz untergebracht ist, die derer Alter nach in die gotische Periode zugeordnet werden kann, weiter gibt es hier ein Bild „Auferstehung“, dessen Autor vermutlich Bartholomeus Spranger /Maler am Prager Kaiserhof Rudolfs II./ ist
4. der Rathausraum, hier wecken die Aufmerksamkeit der Besucher vor allem ein Modell des alten Rathauses und auch Vitrinen mit Vielzahl von Instrumenten einzelner Handwerker, zünftige Attribute, reich geschnitzte Möbel aus dem 19 Jahrhundert
5. die Bauernstube
6. der Bürgerraum mit einem Barockschreibschrank und mit Möbel, im Jahre 2002 restauriert
Ein interessantes Sammlungsobjekt, das direkt die Frýdlanter Stadtgeschichte betrifft, ist ein Modell des alten Rathauses. Dieses Gebäude, das in der Mitte des Platzes steht, war wegen dem wachsenden Verkehr im Jahre 1897 niedergerissen. Der Modell-Autor ist Holzschnitzer Kindermann. Im Jahre 2001 war dieses Exponat von der Verwaltung der Prager Burg für die Ausstellung „Zehn Jahrhunderte der Architektur“ geliehen.
Wen wir über das Rathaus sprechen, müssen wir auch schöne Stühle der Ratsherren erwähnen, die das Museum in seinen Sammlungen besitzt, Siegelstempel der Frýdlanter Zünfte und andere zünftige Attribute, zum Beispiel Zunftkästen. Aus der Zeit der Ausübung des Blutgerichts ist ein Schwert des Frýdlanter Scharfrichters erhalten geblieben und seine weiteren Geräte.
Wenn wir durch unsere Sammlung weiter gehen, können wir uns Bedarfsgegenstände aus verschiedenen Zeitepochen ansehen. Solche Sachen können Uhren, Wanduhren sein. Wir können mit einer Vollholzwanduhr aus dem 18 Jahrhundert prahlen, interessant sind aber auch die Taschensonnenuhr oder der mechanische Kalender.
Wunderbare Exponate finden wir auch in dem Sammlungsteil, der Produkte aus Glas oder Porzellan enthält, wo zum Beispiel Gegenstände aus Meißen zu sehen sind. Ihre Bedeutung haben in unserer Sammlung Exemplare der Arbeit der ansässigen Keramikfabriken – Kacheln.
Einen umfangreichen Teil der Sammlung bilden Bücher und Druckschriften. Die Bücher können in Bücher über Museen, Kirchenbücher, Zeitbücher und Bibliotheksbestand geteilt werden. Druckschriften werden von Zeitungen und Zeitschriften repräsentiert, die in der Region Frýdlant in verschiedenen Zeiten herausgegeben wurden. Zu den besonderen Sammlungsgegenständen gehören Wanderbücher.
Nennenswert sind sicher auch Waffen, wunderbare Scheibenbüchsen und bemalte Holzscheiben. Kalte Waffen, Offizierssäbeln, Klingen, an denen die Besucher die Handfertigkeit der alten Meister bewundern können. Zu den Waffen gehören auch Uniformen, Helmen, kleine Gegenstände der Militärausrüstung. Abzeichen, Medaillen und Plaketten. Unter die bedeutendsten Stecher gehört Ludvík Hujer, geboren in dem nahen Ortsteil Jizerka, dessen Arbeiten ihren Platz in unserer Sammlung haben.